Mittwoch, 12. Februar 2014

In Düsseldorf bin ich zuhaus, in Köln zu Besuch....

eigentlich wollte ich in der Überschrift Köln vs. Düsseldorf schreiben. Allerdings sehe ich die Konkurrenz nicht so sehr. Beide Städte sind interessant, jede auf seine eigene Art.




Düsseldorf kenne ich gut, da ich dort lange zur Schule gegangen bin. Scheinbar aber nicht gut genug. Es gibt immer noch Ecken, die kenne ich gar nicht. Wie den Stern-Verlag. Klar, gehört habe ich davon einmal. Irgendwie habe ich den "Schwärmereien" wie toll der Laden ist, aber keinen Glauben geschenkt. Bücherläden gibt es an jeder Ecke. Erst nach Jahrzehnten kam ich auf die Idee, nachdem ich einen Artikel drüber gelesen habe, den Stern-Verlag im Januar selbst zu besuchen.

Wow. Einfach nur Wow. Für welche Buchhandlung braucht man eine Landkarte um sich zu orientieren? Dazu die Angebote, was es dort nicht alles gibt. Eine Kochecke mit Kräutern an die man schnüffeln kann. Dazu Ernährungsberatung. Kindern wird vorgelesen. Es gibt englische Vorträge (wie über Downton Abbey). Einfach nur Wow. Das kann Amazon und Co. wirklich nicht leisten.....

Zwei andere "Neuentdeckungen" sind wirklich neu in Düsseldorf. Auch wenn ich persönlich nicht gerne einkaufen gehe, sind sie trotzdem für einen Außenstehenden spannend.

Bei Primark gibt es etwas umsonst. Hat man wenigstens den Eindruck. Aber umsonst ist nur der Tod, wie man so schön sagt. Dort ging es wirklich zu wie an der Schlacht am kalten Buffet. Voll ohne Ende, die Leute kaufen wie verrückt.  Ich hatte den Eindruck man erhält genau das, was man bezahlt hat.

Und nun zum krassen Gegenteil. Oder auch nicht.  Kö-Bogen mit Breuninger. Da soll man mal sagen, gut situierte Menschen haben keinen Spaß an der "Schnäppchenjagd". In Pelz bekleidete Damen stürzten sich nur so auf die Designer  Handtaschen. Dadurch ähnelte die Einkaufsatmospähre der von Primark. Nur das Publikum war ein anderes. Fragt mich nicht, ob die Qualität der Ware auch das hält, was sie verspricht. Dafür kenne ich mich nicht  gut genug aus.






Zwei Wochen später ging es nach Köln. Köln kenne ich nicht so gut. Leider war dieses Mal die "Entdeckung" der Stadt nicht so dolle.

Dabei fing der Freitag in der "Ständigen Vertretung" wirklich super an. Unsere Stammkneipe war leider überfüllt und wir mussten ausweichen. Bereut haben wir es nicht. Das Essen und die Atmosphäre in der StäV waren super. Die Stimmung in der Kölner Altstadt auch, Karneval steht vor der Türe!

Auch der Samstag war zuerst sehr friedlich. Mein Mann verschwand Richtung Music Store, ich besuchte den Domschatz. Kann man sich ansehen, muss man aber nicht. Danach Einkaufsbummel. Da die meisten Innenstädte die immer gleichen Geschäfte aufweisen, konzentrierte ich mich auf die Karnevalsläden. Davon gibt es einige. Sehr große Auswahl, aber ich kenne günstigere Läden.

Irgendwann wollte ich auch wieder zurück. Die Innenstadt war überfüllt, ich hatte auch noch mein Rad dabei. Der SP ist am Rhein, ich kann ihn nicht verfehlen. Denkste. Zuerst war die Domplatte dicht mit Polizei und aufmüpfigen Fußballfans. Kein Durchkommen mehr zum Rhein. Ich die entgegengesetzter Richtung eingeschlagen. Irgendwo müsste man doch zum Rhein kommen. Nö, ist nicht. Also nachgefragt. Der SP ist hinter dem Zoo, irgendwo müsste man doch zum Zoo kommen. Nö, selbst Kölner wissen nicht, das sie einen Zoo haben. (Zwar reagierten die Kölner netter auf meine Anfragen als die Düsseldorfer, waren aber insgesamt ahnungsloser)

Irgendwann stand ich in einem Viertel wo es keine Leute oder Lokale mehr gab. Tote Hose. Und es regnete. Es dauerte einige Zeit, bis ich wieder zurück zum SP fand. Damit ging unser Ausflug nach Köln auch zu Ende.

Im Moment habe ich von den großen Städten die Nase voll. Nun hoffe ich, das das Wetter sich bessert (Dauerregen) und ich zu der einen oder anderen Landpartie aufbrechen kann.





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