Mittwoch, 29. Mai 2013

Etwas für Hartgesottene: Köln mit dem Fahrrad

Ein Dilemma, ein Dilemma. Zum einen wollte ich in Köln meine Cousine besuchen. Und in der Nähe von Köln spielte unsere Lieblingsband. Wenn wir doch nur unser Wohnmobil mitnehmen und da eine drei Tages-Tour draus machen könnten! Das würde sich richtig lohnen. Aber wir haben doch keine Umweltplakette. Und meine Cousine besuchen, nach Hause fahren und das Wohnmobil holen? Was für ein Unsinn! Was für eine umständliche Fahrerei von insgesamt 360 km!
Aber die Umweltplakette!

Wir fragten bei der Stadt Köln nach, welche Möglichkeiten wir haben. Oh schau: Für die Anfahrt zum Stellplatz auf einer festgelegten Route brauchen wir keine Plakette. Wie wunderbar! Die paar Kilometer zu meiner Cousine nach Köln-Kalk würden wir uns einfach erradeln. Das ist doch kein Thema.

Wir kamen am Freitag am SP in Köln-Riehl an. Das Wetter war angenehm, also radelten wir direkt Richtung Dom und Innenstadt. Kreuz und quer ging es dabei durch das linksrheinische Köln. Es war gar nicht so grausig, wie ich befürchtet habe  Sogar ganz angenehm. Kleine Seitenstraßen, dort kaum Verkehr und überall Radwege. Wir bekamen eine Seite von Köln zu Gesicht die wir bis dahin noch gar nicht kannten. Sonst bewegen wir uns immer auf den gleichen Pfaden durch Köln. Außerdem kamen wir zum Neumarkt, wo ein Konzert stattfand, gönnten uns ein lecker Essen in einer Köbes Kneipe und fragten uns was an den Kranhäusern so dolle sein soll. Es war ein schöner Abend. Empfehlenswert.

Am nächsten Tag ging es dann mit dem Rad nach Köln-Kalk über die Zoobrücke.

Das ist etwas für ganz Harte. Die Brücke ist extrem stark befahren und wackelt entsprechend. Dafür ist das Geländer zum Rhein sehr niedrig. Ja, es gibt einen Radweg. Der aber kaum von der Straße getrennt ist, an manchen Ecken gar nicht. Wirklich ein Erlebnis der besonderen Art für ein Landei. Oder anderesherum gesagt: Nie wieder.

Auf der anderen Rheinseite war das radfahren nicht ganz so schön, aber immer noch gut möglich.

Zurück ging es einige Stunden später über die Hohenzollernbrücke. Bekannt geworden durch die vielen Schlösser. Entsprechend viele Terro...Touristen trieben sich dort herum.  Tja, wer sein Rad liebt, der schiebt.
Wenigstens wackelte hier nichts und es gab keine Gefahren.

Abends ging es dann nach Düren zum Konzert.....

Fazit: Insgesamt haben wir 30 km an diesem Wochenende in Köln erradelt. Das Rad werde ich noch einmal nach Köln mitnehmen. Aber um die Rheinseite zu wechseln, werde ich falls möglich die Fähre nehmen.

Bilder gibt es vom radfahren keine. Dafür welche vom SP direkt am Rhein.





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