Freitag, 16. September 2011

Kreuz und quer nach Köln!

Was für eine Fahrt! Seit Wochen regnet es, aber genau an diesem Samstag schien die Sonne. Und zwar richtig. Die Temperaturen stiegen über 30 Grad und wir waren versucht uns irgendwo an einem See nieder zu lassen. Aber wir hatten Karten für eine Kochshow in Köln. Und da wollten wir auch hin.

Am Samstag ging es für uns ersteinmal an den Stadtrand nach Krefeld. Wir hatten dort noch etwas zu erledigen. Anschließend das Navi für Köln programmiert. Leider hat unser Navi noch nichts  von Umweltzonen gehört und wollte uns quer durch Krefeld lotsen. Das ging gar nicht. Wir schlugen einen eigenen Weg ein und verfuhren uns prompt.

Als wir endlich in Köln ankamen, war es schon recht spät. Die Fernsehstudios liegen im Norden der Stadt, vom SP gute 10 km aus. Aber Chris meinte, dass macht gar nichts. Er hatte die Fahrräder eingepackt: Wir würden einfach in einer der umliegenden kleineren Gemeinden uns hinstellen.

Schnapsidee. Den See den Chris sich zum stehen ausgesucht hatte, war ein Schwimmbad. Parken ging dort gar nicht. Auch im nahe gelegen Industriegebiet kamen wir nicht rein. Also Richtung Studios. An der Autobahn gab es ein Naturschutzgebiet, dort hätten wir stehen können. Wenn nicht die Sonne so uns aufs Dach geknallt hätte. Hier parken und den Hund stundenlang im Wagen lassen? Das ging gar nicht.

Also ab zu den Studios und auf den hauseigenen Parkplatz (das ging sogar recht gut) geparkt. Dann ins Foyer und die Karten besorgt (wir mussten beide! dafür vorsprechen. Wahrscheinlich wurden wir wieder einmal auf Fernsehtauglichkeit gecheckt). Dann wieder den Hund aus dem Auto gekramt und ein wenig durch die Betonwüste gelaufen.

Ich möchte hier keine Details wieder geben, was so in der Sendung los war. (Ich habe so einen Wisch unterschrieben und mir nicht so alles durchgelesen. Wahrscheinlich darf ich aber nicht im Internet darüber schwätzen.). Es war eine Kochsendung und der ganze Palaver mit Wartezeiten, Pausen etc. dauerte 6 Stunden. Das Studio hatte zwar Klimaanlage, aber die brachte nicht viel. Wir waren total verschwitzt. Außerdem wurden wir wieder in die letzte Ecke gesetzt. Gut, dass ich seit Kindertagen (als ich immer beim Schulsport als letzte in die Mannschaft gewählt wurde) nicht sehr empfindlich bin.

In den Pausen sind wir immer wieder heraus zum Hund. Allerdings muss ich dazu sagen, dass die Aufzeichnung erst um 18 Uhr begann und die Sonne sich schon verzogen hat. Das wir raus gingen, paßte den Gästebetreuern gar nicht. Aber das ist ein anderes Thema. (Gästebetreuer werden wohl im Fernsehn nach Jugend/Aussehen ausgesucht, nicht unbedingt wegen ihrem freundlichen Umgang mit Menschen).

Ansonsten war es schon sehr interessant, aber leider auch unglaublich anstrengend. Besonders, da wir immer noch nach Stunden das begeisterte Publikum miemen mussten. Von Köln bekamen wir dieses Mal gar nichts zu sehen.
Einmal ganz in Ordnung, aber noch einmal werde ich es wohl nicht machen. Habe ich das nicht schon einmal dieses Jahr gesagt?


...an der Autobahn

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