Sonntag, 26. Juni 2011

Zu Besuch beim Herzog von Croy

Wahrzeichen Dülmens


Adlige sind eigentlich nicht so mein Ding. Auch wenn sie sympatischer Weise aus der französischen Picardie stammen. Trotzdem besuchten wir dieses lange Wochenende den Herzog von Croy in Dülmen.

Der erste Eindruck von Dülmen war.... unscheinbar. Der zweite Eindruck war nicht besser: Der Stellplatz den wir uns ausgesucht hatten, war bereits belegt. Wir wichen auf einen Parkplatz ohne Verbote aus. Der dritte Eindruck war nicht besser. Wir suchten den Wildpark des Herzogs. Und latschten glatt in die falsche Richtung.

Der vierte Eindruck war überwältigend. Wir hatten den Wildpark gefunden. Und er war wirklich bezaubernd: Alte Baumbestände, Wasserläufe und Brücken gaben ein harmonisches Bild ab. Übrigens der Eintritt ist kostenlos. (Ich glaube aber, dass ganze ist nicht unbedingt selbstlos. Aber das ist eine andere Geschichte).

Im Wildpark


Nachdem wir von dem Abstecher besänftigt waren, fuhren wir zum Dülmer Düb. Das besänftige bzw. entspannte uns noch mehr. Obwohl gut besucht, gab es keine Platzprobleme wie in Borken.

Abends fuhren wir wieder zurück zu dem ersten SP: Und tatsächlich. Es war etwas frei geworden! Die Lage des Platzes war einfach fantastisch: Schön grün an einem Park gelegen, mit Einkaufsmöglichkeiten direkt am Platz (Discounter; Metzger; Bäcker; Drogeriemarkt) und doch nur ein paar Minuten von der Innenstadt entfernt.

Auf dem zweiten Blick und mit Hilfe von ein paar Bieren wirkte auch die Innenstadt freundlicher. Alles neu aufgebaut nach dem zweiten Weltkrieg, aber damit hat man sich wohl Mühe gegeben.

Am nächsten Tag ging es endlich zu den berühmten Wildpferden. Im strömenden Regen. Wir waren dann auch alleine auf weiter Flur. Die Tiere waren gar nicht so wild, sondern extrem neugierig.

Viele Pferde

noch mehr Pferde


Eins kommt näher...

...und noch näher...

...ups, jetzt ist es da!

Das Naturschutzgebiet in dem die Pferde leben...


Anschließend ging es zur Burg Vischering, eine wirklich wunderschöne kleine Wasserburg. Leider regnete es immer noch. Im Schweinsgalopp ging es durch die (nicht ganz so sehenswerte) Altstadt zur anderen Burg. Wahrscheinlich haben wir vieles bei diesem Besuch nicht gesehen.

Die wunderschöne Burg Vischering

...die nicht ganz so schöne andere Burg


Auf Chris Wunsch hin fuhren wir nach Haltern. Haltern war unscheinbar, auch auf den zweiten Blick. Ich weiß, dass viele Haltern lieben, aber ich kann der Stadt nichts abgewinnen. Doch wir waren müde und so ging es ersteinmal ab ins Bett. Später ging es noch nach Dorsten. Die Stadt war noch weniger als unscheinbar. Der Stellplatz gut gefüllt. Keine Ahnung warum. Geschmäcker sind halt verschieden.

Für uns steht aber eines fest: In Haltern werden wir noch einmal halt machen. Aber diesmal mit dem Fahrrad. Und dann noch mehr Schlösser, Pferde und Burgen besuchen.

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