Sonntag, 26. Juni 2011

Wir Camper sind verdammt hipp....

zumindest wenn man dem Livestyle-Frauenmagazin, dass vor mir auf dem Schreibtisch liegt glauben kann.


Dort wird eine (natürlich niederländische) Familie vorgestellt, deren großes Hobby  ein Wohnwagen ist. Aber nicht so ein profaner 08/15 Wohnwagen. Vielleicht noch mit Rentner hinterm Steuer. Nein, ein ganz cooles Teil, irgendwie zwischen Hippiemobil und Designereinzelstück angesiedelt. Die Bilder erinnern mich in ihrer fetzigen Aufmachung an Reportagen über elegante Wohnungen, die sich kein Schwein leisten kann.

Was mich aber mehr als verwundert ist, was die Wohnwagenbesitzer alles lt. Artikel in ihrem mobilen Gefährt so reinstopfen. Klar, ich bin jetzt nicht der Experte, fahren wir doch ein Wohnmobil. Aber ein Rattansessel, der aussieht wie von Omas Speicher für über 220 €? Oder die Glasvitrine? Noch weniger weiß ich, wofür man beim Camping eine Fähnchenleine benötigt. In einem Haus machen diese Utensilien ja noch Sinn, aber unterwegs?...

Nun ja, im gleichen Magazin steht auch ein Artikel über Glamping. Also Glamour-Camping. Das ist das, worüber die meisten Camper böse die Nase rümpfen. Ich nicht. So in einer mongolische Jurte (was immer das ist) auf einem Berggipfel 2000 Meter hoch würde ich schon gerne die Nacht verbringen. Da käme ich mit unserem Wohni eh nicht hoch. Glamping macht mich neugierig. Aber egal wo ich schon war, es ist mir noch nicht untergekommen. Irgendwie denke ich langsam, es Glamping ist eine Geschichte die sich die Autoren jedes Jahr im Sommerloch ausdenken.

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