Sonntag, 13. März 2011

Solingen: Vier Stellplätze in einem Tag

Wir sind verwöhnt, was Stellplätze angeht. Das habe ich an diesem Wochenende ganz deutlich gemerkt. 

Der erste Stellplatz auf unserer Route war in Solingen-Gräfrath. Und hier gab es wirklich nichts zu meckern. Eine ruhige Lage, trotzdem zentral, sauber und eine Möglichkeit seinen Müll zu entsorgen. Wir schauten uns das kleine Dörfchen an, hier gefiel es uns. Aber es war noch früh am Tage und wir wollten etwas von Solingen sehen. 

Der nächste Zwischenstop war in Oberburg. Dort gefiel uns nicht so sehr. Zwar war auch hier der Stellplatz sehr ruhig gelegen, aber arg abseits und nicht besonders einladend. Wir wären hier vielleicht geblieben, wenn wir Schloss Burg besuchen würden. Ich mag Schloss-Burg sehr gerne, aber das Wetter war zu schön, um es in einem Museum zu vergeuden. Außerdem war mein letzter Besuch gerade mal 1,5 Jahre her.

Wir fuhren weiter zum Brückenpark Müngsten. Dieser Stellplatz ist alles, aber nicht ruhig, wie in der Broschüre der Stadt Solingen angepriesen. Zwei stark befahrene Landstraßen "umrahmen" diesen Stellplatz. Dazu kam, dass die meisten Wohnmobilstellplätze von PKWs belegt waren (an die Stellplätze für Reisebusse  hingegen traute sich keiner ran!).
Allerdings ist dieser Parkplatz als Ausgangspunkt zu Wanderungen zur Müngstener Brücke ideal.  Und genau die unternahmen wir an diesem wunderschönen Tag. 

Am Nachmittag fuhren wir zurück zu Solingen-Stadt. Wir wollten dort am Gründer- und Technologiezentrum Solingen parken. Der Platz ist auch sehr ruhig gelegen, leider war die Innenstadt lt. Navy noch 2,5 km entfernt. Wir waren erledigt und hatten keine Lust mehr zu laufen. Außerdem gefiel Chris die Umgebung nicht  am Rande des Industriegebietes. 

Wir entschieden uns für unseren Ausgangspunkt in Gräfrath. Das haben wir nicht bereut. Es gab eine wunderbare Gaststätte in fußläufiger Entfernung, in der wir den Abend verbrachten. (Zur Info: Einen Bäcker findet man 100 Meter vom Stellplatz entfernt gegenüber vom Klingenmuseum im Sparkassengebäude)

Am nächsten Tag gingen wir mit den Hunden (Rex und dem Schwiegerdackel) in der Gräfrather Heider spazieren. Für lange Wanderungen vielleicht nicht geeignet, aber für kleine Spaziergänge doch sehr schön.

Fazit: Solingen ist nicht mein Traumziel, aber Gräfrath und Schloss Burg werde ich wohl irgendwann noch einmal besuchen. 



  
Gräfrath:


Im Müngstener Brückenpark
Müngstener Brücke
Schwiegerdackel: 
In der Gräfrather Heide:

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