Sonntag, 26. Dezember 2010

Das Camperjahr 2010: The good and the bad

Jetzt geht auch langsam dieses Jahr zur Neige. Mit unseren neuem Wohnmobil haben wir viele positive Erfahrungen sammeln dürfen.  Bis September war das Reisen einfach wunderbar. Ich erinnere mich besonders gerne an Frankreich, die Mosel oder die Ahr zurück.

Leider hatten wir im September diesen kleinen Einbruch. Im Prinzip war für uns dann die Saison zu Ende. Zwar unternahmen wir noch zwei kleine Fahrten, aber die große geplante Winterfahrt blieb aus. Auch Weihnachtsmärkte besuchten wir nur in unserer Umgebung. Warum? Der harte Wintereinbruch war schuld. Kilometerlange Staus wollten wir uns einfach nicht antun. Außerdem haben wir hier vor unserer Haustüre genug Schnee, was an sich schon ungewöhnlich ist. Ein klein wenig enttäuscht bin ich trotzdem, habe ich mich doch gerade auf die erste "richtige" Winterfahrt gefreut. Vielleicht ein anderes Mal.

Noch ein Fazit zu 2010: Die freundlichsten und unfreundlichsten Städte/Gemeinden.

Für mich war die wohnmobilfreundlichste Stadt in diesem Jahr Ahrweiler. Dort werden sogar Sonderwünsche von Wohnmobilfahrern erfüllt und die Tourist-Info ist wirklich super freundlich. Ich denke, Dülmen wäre genauso freundlich. Auf jeden Fall ist man dort am Telefon sehr hilfsbereit, aber wir haben den Besuch auf nächstes Jahr verschoben. Ich werde dann berichten.

Dagegen als sehr negativ aufgefallen ist das kleine niederländische Städtchen Sittard-Geleen. Dort darf man überhaupt nicht parken, auch nicht zum einkaufen. Eine Nachfrage bei der Tourist-Info warum es so ist, gab keine Antwort. Man wird einfach ignoriert. Wahrscheinlich ist die Niederlande nicht an Touristen interessiert.

Dicht gefolgt übrigens vom Centro-Oberhausen. Dort war man nicht nur unwirsch, sondern man gab direkt falsche Auskünfte. Schade eigentlich.

Kommentare:

lubo hat gesagt…

Die Niederlande sind generell Wohnmobil feindlich. Freies Stehen ist so gut wie gar nicht möglich, man wird auf CPs gezwungen, die relativ teuer sind. Unverständlich eigentlich für eine Wohnwagen-Nation. Ich meide das Land total oder fahre nach Belgien.

In Dülmen unbedingt das Eiscafe San Remo besuchen und auch der Wildpark ist mit seinen freilaufenden Tieren eine Runde wert. Der CP ist jedoch in Hausdülmen und damit nicht Stadtnah. Parken in der Innenstadt gegen Gebühr. Einen Stellplatz kennen ich nicht.

Bei Hausdülmen liegt auch ein kleiner Kiesabbau-See, wo jedoch baden verboten ist (wird überwacht), aber eine schöne Runde zu Fuss oder mit dem Rad gedreht werden kann. Der Silbersee ist auch nicht weit, bei schönem Wetter aber total überfüllt, jedoch zum baden geeignet.

Der jährliche Einfang der Wildpferde ist eine Touristenveranstaltung, die relativ voll und Geschmacksache ist.

Wenn Fragen sind, einfach melden. Hab da mal 5 Jahre gewohnt...

Anita Immer Unterwegs hat gesagt…

Ich meide mittlerweile die Niederlande auch als Ferienziel, wegen ihre strikten Verbote. Besonders da die Knöllchen dort sehr teuer sind. Wir haben für eine Geschwindigkeitsübertretung von 3 km/h außerhalb der geschlossenen Ortschaft letztes Jahr über 40 € bezahlt. Ein Foto vom Blitzer sollte man über Anfrage bekommen. Rief man die entsprechende Hotline an, war nur besetzt. Mir kam das ganze spanisch vor. Bezahlt haben wir trotzdem: Ich wohne ja an der Grenze und muss öfters mal rüber.

Belgien finde ich auch besser, besonders da man dort immer mehr auf die Wohnmobilfahrer eingeht. Ebenso wie in vielen deutschen Gemeinden.

Dülmen gibt an, vier kostenlose Stellplätze zu haben. Hier gibt es den Flyer: http://www4.duelmen.de/fileadmin/winter/upload/WoMoFlyer_Deutsch.pdf
Ich war vor zwei Jahren ganz kurz in Dülmen (auf einen CP) und möchte unbedingt noch einmal dort hin!