Mittwoch, 1. September 2010

Noch einmal Metz und ein ungewöhnliches Treffen an der Mosel



Heute morgen ging es nocheinmal nach Metz in die Innenstadt hinein. Wir brauchten ja ein Frühstück. Das nahmen wir in einem hübschen kleinen Cafe ein und machten danach noch einen Stadtbummel durch die Geschäfte.
Anschließend ging es auf der Landstraße die Mosel entlang Richtung Luxemburg/Deutschland.
Irgendwie bedauere ich es, mir nicht mehr Zeit für diese Gegend genommen zu haben. Lothringen scheint sehr reizvoll zu sein. Ich brauche unbedingt einen Reiseführer für diese Gegend.

Nachmittags beschlossen wir in einem kleinen deutschen Moselort bei einem Winzer zu übernachten. Wir fuhren auf den Stellplatz und schaute mir das Nachbarwohnmobil an. Die Leute schauten zurück. Das Kennzeichen.... gleiche Kreisstadt wie wir. Nichts ungewöhnliches. Aber den Wagen kenne ich doch? Die Leute streckten ihre Nase aus dem Wohnmobil. "Woher seid ihr?"
"Aus der Gemeinde B."
"Aus dem Dorf G.?"
"Ja!"
"Oh wir sind eure Nachbarn! Wir wohnen direkt bei Euch um die Ecke in G."
"Witzig. G. hat ja nur drei Straßen, dass wir Euch ausgerechnet hier treffen."
Natürlich kannten wir unsere Nachbarn, aber sehr flüchtig. Das änderte sich an diesem Tag. 

Wir verbrachten einen wunderschönen Abend bei einem Winzer. Auch ein anderes Wohnmobil-Päarchen war mit von der Partie. Tja, man muss über 250 km bis zur Mosel reisen um seine Nachbarn kennen zu lernen. Aber das war es wert.

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