Donnerstag, 5. August 2010

Ein Satz mit X, dass war Gangelt....

Teverener Heide
Eigentlich hatten wir eine große Tour an diesem Wochenende geplant. Doch als wir Samstag aufwachten, hatten wir beide einen dicken Kopf (Nicht, was Ihr denkt! Es war das Wetter!)

Keine Lust auf eine lange Reise, keine Lust auf ein anstrengendes Programm. Aber zuhause bleiben? Nö, dass wollten wir auch nicht. Schnell bei maps geschaut und ein Reiseziel in der Nähe ausgesucht: Gangelt.
Dort gibt es eine Heide, einen Wildpark, Schwimmbad und in der Nähe zum Shoppen ist die niederländische Stadt Sittard-Geleen. Schnell gepackt und es ging los nach Sittard zum Einkaufen.

Tja. Damit hätten wir den ersten Anwärter auf den Preis "wohnmobilunfreundlichste Stadt" für dieses Jahr. In der Kleinstadt Sittard gab es Parkplätze. Riesige, leere Parkplätze.  Aber was ist? Die Parkplätze sind für Fahrzeuge über 2 to. verboten. Totaler Quatsch. Unser Wohnmobil nimmt nicht mehr Platz weg als ein PKW. Bezahlen würden wir auch. Haben die Angst, dass man dort heimlich übernachtet? Wenn man sowieso Politessen zum kontrollieren herumschickt, kann man doch die Wohnmobile direkt mit kontrollieren. Wo ist das Problem?
Wir fuhren eine gute Stunde in Sittard herum, auch außerhalb, dass gleiche Bild. Frustriert ging es wieder nach Deutschland.

Aber vielleicht könnte man ja im benachbarten Geilenkirchen einkaufen gehen. Klein ist die Stadt nicht, jedenfalls auf der Landkarte. Was war? Gähnende Leere. Nichts war. Also zurück nach Gangelt. Wo außer Natur so ziemlich gar nichts ist. Aber wir wandern ja gerne. Leider kam mittlerweile die Sonne heraus und es wurde schwül-warm. Trotzdem brachen wir auf.

Irgendwie war das nicht gerade unser Glückstag. Statt schöner Natur, wanderten wir auf ausgewisenen Strecken einen großen Zaun am Rande einer Militärbasis entlang. Die erwartete Heide wirkte auch mehr als... karg. Das Erika fehlte gänzlich. An die versprochenen Seen kam man nicht heran: Umzäunung überall.

Ehrlich gesagt war diese Fahrt mehr als ertäuschend. Mein Fazit: Wenn ich das nächste Mal schlecht drauf bin, lasse ich es mit dem Fahren besser bleiben.



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