Sonntag, 25. April 2010

Die Mosel von Cochem bis Bernkastel-Kues

Wir hatten ein langes Wochende vor uns liegen und dieses nutzten wir für eine Fahrt an die Mosel.

Das erste Ziel war ein kleiner Ort in der Nähe von Cochem: Valwig. Wir kannten den Ort noch gut von früher her. Haben wir doch Anfang der 90er fast jedes Jahr  ein romantisches Wochenende dort verbracht.

Der Stellplatz liegt schön direkt an der Mosel, im Ort gibt es tolle Straußwirtschaften. Mein Mann stimmte mit jedem Glas Wein ein weiteres Loblied auf die Mosel und ihre Schönheit an. Nach dem vierten Glas war die Region die Beste, die er jemals gesehen hat.


Stellplatz in der Nähe von Cochem


Auf der Mosel




Sonnenaufgang

Am nächsten Tag beschlossen wir Bernkastel-Kues zu besuchen. Eigentlich sollte die Fahrt an der Mosel entlang gehen. Leider gab es in Zell eine Baustelle, die uns vom Weg abbrachte. Quer ging es durch den Hunsrück. Bereut habe ich es nicht, ist diese Gegend wunderschön und im Gegensatz zur Mosel auch sehr ruhig. Gerne würde ich hier einmal länger bleiben und wandern gehen.

 Auf der Fahrt fiel uns das kleine Museum http://www.belginum.de/ auf. Das Museum war wirklich nicht besonders groß. Aber die Anhöhe und damit verbundene Aussicht bis zur Eifel war auf jeden Fall einen Zwischenstop wert.


Archäologiepark Belginum


Gegen Mittag erreichten wir endlich Bernkastel-Kues. Mit dem Wohnmobil kann man dort sogar sehr gut tagsüber stehen, da es auch für Kurzeitparker extra Plätze gibt. Die kleine Stadt ist sehr sehenswert.  Obwohl ich bei solchen Städten immer sehr vorsichtig bin, meistens leidet die Qualität in Tourismusstädten ein wenig, haben wir dort sehr gut gegessen und Lebensmittel einkaufen können. Klar, kein Supermarkt. Aber ein ordentlicher Metzger und Bäcker war vorhanden.


Bernkastel-Kues











Diese Inschrift gefiel mir besonders gut. Würde auch auf unser Haus passen.





Der nächste Stellplatz befand ich außerhalb in einem kleinen Ort.

Wir waren von den Besichtigungen schon ziemlich müde (zwischendurch wurde auch ein Flohmarkt besucht) und wollten nur noch unsere Ruhe. Eigentlich war auch dieses Mal ein Ausflug in eine Wirtschaft geplant. Doch dieser Ort war wie ausgestorben. Gott sei Dank hatten wir uns in Valwig bereits mit Wein eingedeckt...




nur noch müde:



Die Heimreise verlief problemlos. Mit dem Wagen kommen wir immer noch nicht ganz zurecht. Ich habe ein Fenster demoliert (Reparatur ist aber günstig), dann lief der Kühlschrank nicht (jetzt geht es wieder) und  der Gaskocher brannte nicht durch. Aber wir wuseln uns durch, ich bin da ganz optimistisch.

Mal sehen, wo die nächste Reise uns hin führt....

1 Kommentar:

lubo hat gesagt…

Da seit ihr ja doch über Koblenz hinaus gekommen ;-)