Mittwoch, 20. August 2008

Trutz blanke Hans

Ende August ging es für ein verlängertes Wochenende nach Holland zum Grevelinger Meer nach Port Zelande.

Der Campingplatz war ziemlich seltsam. Er gehörte zu den Center Parcs. Was absolut nicht ging, war die niederländische Karnevalsmusik um 10 Uhr morgens. Grusel.

Ehrlich gesagt wollte ich gar nicht nach Holland. Wir sind früher sehr oft zur niederländischen Küste gefahren und irgendwann machte es mir keinen Spaß mehr. Es war mir einfach zu überlaufen, zu viele Regeln und auch zu teuer geworden.

Mein Mann musste mich überreden, dass ich überhaupt fahren wollte. Allerdings machte ich einen entscheidenen Fehler: Ich bat meinen Mann sich um die Verpflegung zu kümern. Am Urlaubsort angekommen bemerkte ich, dass er zwar einkauft hatte, aber nur das aller notwendigste. Er war der Ansicht, wir könnten uns auch in Holland eindecken. So wie wir es früher immer gemacht haben. Nun wußte ich allerdings bereits, dass bei Port Zeland es kaum Einkaufsmöglichkeiten gibt, eben nur ein kleiner Markt im Center-Parc. Auch bei Rennesse wurden wir nicht fündig, dort gab es zwar Aldi, aber zum grillen war nichts dabei.

Es kam wie es kommen musste: Ich ernährte mich drei Tage lang nur von holländischen Pommes mit Mayo. Früher hätte ich diese Fehlernährung locker weggesteckt, aber heute schlägt es mir auf dem Magen. Gewaltig kann man sagen.

Aber mal abgesehen von dieser lehrreichen Episode (nächstes Mal kümmere ich mich wieder selbst ums Essen), war der Aufenthalt sehr schön.

Es gibt immer noch sehr viele Regeln, aber bei dem Ansturm von Touristen waren viele auch wirklich einsehbar. Die Nordseeküste an dieser Ecke ist wirklich traumhaft schön und ich kann verstehen, dass die Niederländer diese schützen möchten. (Kein Vergleich zu der belgischen!!)

Viel unternommen haben wir nicht. Wohl eher Pommes gemampft und am Strand gelegen. Was sehr gut war, dass wir auf dem Damm mit dem Wagen stehen konnten, direkt am Strand. So konnten wir auf unseren Hund aufpassen (am Strand verboten) und abwechselnd zum Meer hinunter gehen.

Auch das Naturschutzgebiet an der Binnenseite des Gewässers war wunderschön. Wir haben dort lange Spaziergänge unternommen.

Hier ein paar Eindrücke:

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