Montag, 15. Dezember 2008

Winermärchen in Monschau oder als ich noch nicht wußte, wie der Winter 08/09 werden würde

Dieses Wochenende ging es in den Schnee, worüber ich mich sehr freute, naja, wie ein Schneekönig sozusagen.

Mein Mann hat immer noch starke Vorbehalte gegen das Wintercamping, gegen die Kälte und Schnee überhaupt. Trotzdem konnte ich ihn wenigstens zu einem Tagesausflug nach Monschau überreden. (Eigentlich nicht geeignet als Campingtourbericht, aber vielleicht sind ja die Infos zu Monschau und Umgebung für den einen oder anderen von Interesse)

Vorher fragte ich noch bei der (sehr netten) Touristinfo telefonisch nach, wie es mit den Schneeverhältnissen überhaupt aussieht und bekam zur Antwort: Rodeln gut.

Natürlich liegt im Sauerland mehr Schnee. Leider ist das Sauerland nicht nur 200 km von uns entfernt, auch die Fahrt ist ein bisschen komplizierter, da wir an Köln/Ruhrpott entweder durch oder vorbei müssen. Was meistens eins bedeutet: Stau. Nach Monschau sind es nur 100 km auf ziemlich freien Autobahnen.

Die Anfahrt war entsprechend relaxed. Als wir an Aachen vorbei kamen, wurde ich unruhig. Es lag zwar Schnee, aber nicht besonders viel.

Das Bild änderte sich schlagartig sobald wir richtig in der Eifel waren:


Zuerst wanderten wir einen Monschauer Schneewanderweg (den in Rohren). Ich kann diese Wege nur jedem empfehlen. Sie sind super ausgeschildert, lassen sich mit anderen Wegen verbinden und zwischen durch gibt es die eine oder andere Sache zu sehen. Auch gibt es alle paar Kilometer Wanderhütten und Unterstände, die man benutzen kann.

Leider ist zwischendurch meine Kamera kaputt gegangen. Meine Fotos sind nicht besonders gut. Sie sind dunkler, als es eigentlich war.
Auf jeden Fall kamen wir auch an dem Wintersportzentrum vorbei. Und tatsächlich: Rodeln gut!




Anschließend sollte es zum Monschauer Weihnachtsmarkt gehen. Aber wir kamen noch nicht mal in die Nähe von Monschau, sondern wurden zu einem P+R Platz umgeleitet. Da wir auch den Hund dabei hatten, wollten wir dann doch nicht mehr den extrem überfüllten Weihnachtsmarkt besuchen. Und es ging weiter nach Belgien ins hohe Venn.

Dort waren wir ziemlich enttäuscht. Zum einen dürfen Hunde nicht mit ins Naturschutzgebiet, auch nicht an der Leine. Zum anderen steckten wir zum ersten Mal im Schnee fest. Und wir hatten keine Schaufel dabei! Aber mit ein bisschen Mühe kamen wir los. Außerdem war das ganze Gebiet an diesem Wochenende wegen Jagd gesperrt.

Ich schaute auf die Karte und entschied daraufhin, den Eupener See (Wesertalsperre) zu besuchen. Diesen See kannte ich noch gar nicht.

Es ist ein wirklich schöner See, gerne hätte ich mehr Fotos gemacht:


Ich denke allerdings, dass sich die Gegend mehr zum radfahren, als zum wandern eignet. Ich persönlich gehe nicht so gerne auf geraden asphaltierten Wegen. Auch einen anderen Nachteil gab es: Es war richtig windig und kalt. Also wieder ab in den Wagen und nach Eupen.

Dort gab es auch einen Weihnachtsmarkt. Sehr klein, aber hübsch. Die meisten Stände wurden von Vereinen der Umgebung gestaltet. Es paßt zur historischen Stadt.
Als wir gerade wieder zum Wagen umkehren wollten, kam eine nette ältere Dame auf uns zu. Wir sollten doch mal die Straße zu Ende ghttp://www.blogger.com/img/blank.gifehen, dort gibt es noch ein Einkaufszentrum, auch mit Weihnachtsmarkt.

Wir entschieden, auch dort mal vorbei zu schauen. Die Eingangstüre zum Center war ziemlich unscheinbar und ich vermutete eine sehr kleine Passage dahinter. Überrascht stellten wir fest, dass das Center riesig war. Und die Stände dort natürlich sehr kommerziell. Auch trafen wir dort auf den bekannten belgischen Weihnachtshasen, der statt dem Christkind/Nikolaus den Kindern die Süßigkeiten bringt.


Wir waren noch etwas einkaufen bis es dunkel wurde und wir uns auf den Heimweg machten.

Fürs nächste Jahr versuche ich meinen Mann mal für wenigstens eine Übernachtung zu überreden. Dann lohnt sich auch das Sauerland.

Bilder gibt es hier

Keine Kommentare: